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Erstes Lagebild des Ahrtal-Tourismus nach der Flutkatastrophe

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Ahrtal – Informationen zu Hilfsmöglichkeiten und Wiederaufbau

Eines der bedeutendsten wirtschaftlichen Standbeine des Ahrtals wurde durch die Flutkatastrophe am 14./15. Juli bis ins Mark getroffen: Der Tourismus im Ahrtal hat verheerende Verluste in einem nahezu unvorstellbaren Ausmaß zu beklagen. Der Ahrtal-Tourismus Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V. hat im September 2021 ein erstes Lagebild zusammengestellt. Dazu haben die Mitarbeiter mehr als 450 Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe sowie Privatunterkünfte im Ahrtal kontaktiert, darunter etwa 300 eigene Mitglieder. Erstes Fazit: Insgesamt rund 60 Prozent der Betriebe sind von der Flutkatastrophe betroffen. Das entspricht 280 Anbietern.

Hotel- und Gastronomiebetriebe am schwersten getroffen

Was die Betroffenheit angeht, stellt sich jedoch die Lage in den einzelnen Gewerbesparten als unterschiedlich dar. Während von über 220 Ferienwohnungen rund 50 Prozent von der Flut betroffen sind, hat es die Hotelbetriebe und Pensionen zu über 70 Prozent getroffen, die Gastronomiebetriebe sogar zu 80 Prozent. Elf von 13 Campinglätzen sind darüber hinaus zerstört.

Großes Ja zum Wiederaufbau

Doch es gibt in vielerlei Hinsicht große Hoffnung: Der Wille zum Wiederaufbau ist bei rund 80 Prozent der betroffenen Betriebe und Privatquartiere vorhanden. Auch im Bereich der Winzerschaft, die ein so wichtiger Faktor für den Tourismus im Ahrtal ist, wollen über 90 Prozent der betroffenen Weingüter, Genossenschaften und Selbstvermarkter weiter machen.

 

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