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Dick-Walther: 320.000 Euro für innovatives Konzept in der „Alten Schmelz“

Quelle: MWVLW

Wirtschaftsstaatssekretärin Petra Dick-Walther hat dem Bad Dürkheimer Familienbetrieb „Alte Schmelz“ einen Förderbescheid in Höhe von 320.000 Euro erreicht. Inhaberin Renate Brand plant für ihren Betrieb ein neues innovatives Konzept. Hierfür sind weitreichende Umbaumaßnahmen, bei denen ökonomische und ökologische Nachhaltigkeit vereinbart werden, geplant. Die Förderung erfolgt im Rahmen des „Förderprogramms zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des rheinland-pfälzischen Gastgewerbes vor dem Hintergrund der Folgen der COVID-19-Pandemie“.

„Mit Ihrem geplanten Vorhaben möchten Sie nicht nur Ihr Angebot erweitern, sondern Ihren Gästen auch einen erlebnisorientierten Urlaub bieten“, wandte sich Dick-Walther an Familie Brand. „Ich bin stolz, dass wir in Rheinland-Pfalz solche tolle Gastgeberinnen und Gastgeber wie Sie haben, die mit Herz und aus Überzeugung für unsere Gäste da sind.“

Dick-Walther lobte den Ansatz, künftig auch die historische Bedeutung der „Alten Schmelz“ – einer früheren Eisenerzschmelze – erlebbar zu machen und so die Bedeutung der alten Handwerkskunst auf der einen Seite, und die landschaftlichen Facetten Bad Dürkheims mit ihren Burgen und Ruinen, den Rad- und Wanderwegen und somit, die Begegnungen in der Natur hervorzuheben. „Diese Verbindung von Regionalität, Geschichte, Genuss und Kundenorientierung ist ein wunderbares Alleinstellungsmerkmal“, sagte Dick-Walther.

„In der heutigen Zeit ist es wichtig, über neue Wege nachzudenken, wie man die Gastronomie und Hotellerie in Zukunft betreiben möchte und auch betreiben kann“, sagte Renate Brand, Inhaberin der „Alten Schmelz“. Ein innovatives und nachhaltiges Konzept ermöglicht es den Übernachtungsgästen, frei zu entscheiden, welche Angebote sie nutzen möchten – entkoppelt von den Restaurant-Öffnungszeiten.

„Mit unserer geografischen Lage außerhalb des Stadtgebiets ist es wenig zielführend, die Konzepte typischer Stadthotels zu kopieren, die je nach Kategorie viel Personal benötigen, um den Status quo aufrecht halten zu können“, sagte Brand. „Wir freuen uns sehr, dass wir die Unterstützung aus dem Wirtschaftsministerium erhalten, um unseren Betrieb zu modernisieren und somit als attraktiver Arbeit- und Gastgeber fit für künftige Herausforderungen zu sein.“



Autor(in): Jovana Simic
Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau · Tourismuswirtschaft und Investitionsförderung Tourismus
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