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Schmitt eröffnet Tourismustag 2022

Quelle: MWVLW

„Der Tourismus trägt entscheidend zur Wirtschaftskraft und Standortattraktivität von Rheinland-Pfalz bei. Die Stärkung und Förderung des Tourismus hat somit einen ganz besonders hohen Stellenwert in Rheinland-Pfalz“, sagte Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt bei der Eröffnung des Tourismustags. „Wir haben aber auch wahrlich viel zu bieten: beeindruckende Landschaften, Geschichte zum Anfassen, attraktive Städte und Kulturorte, die wir stolz präsentieren sollten. Und genau das machen wir: Mit unserer Highlight-Kampagne „30 Goldstücke“ oder dem kürzlich vorgestellten Heißluftballon mit dem Slogan ‚Rheinland-Pfalz.Gold – Da will ich hin!‘ haben wir in diesem Jahr starke Wegmarken gesetzt und werben deutschlandweit für Rheinland-Pfalz als attraktives Reiseziel“, sagte Schmitt. „Wir wollen Rheinland-Pfalz noch stärker ins Bewusstsein rücken, damit die Gäste den Weg zu uns und zu unseren hervorragenden Gastbetrieben finden.“ Rheinland-Pfalz, mitten in Europa gelegen, habe großes touristisches Potenzial gerade auch mit Blick auf die herausfordernde Zeit, in der Urlaub zu Hause, das Wohlbefinden in der Heimat und der nahen Umgebung einen immer höheren Stellenwert einnehme.

Die Ministerin gab auch einen Einblick in die touristische Entwicklung. So haben sich die Zahlen in dieser Saison stetig dem Vor-Corona-Niveau genähert. Die touristische Entwicklung ist nach Angaben des Statistischen Landesamtes im ersten Halbjahr 2022 deutlich besser als in den Jahren 2020 und 2021. So stiegen beispielsweise die Gäste- und Übernachtungszahlen im Vergleich zu Juli 2021 deutlich (Gäste: plus 39 Prozent und Übernachtungen: plus 31 Prozent). „Wir spüren einen Aufwind im Tourismus. Das ist sehr erfreulich und insbesondere dem großartigen Engagement der Tourismusbetriebe zu verdanken, die nicht müde werden, kreative Angebote zu entwickeln und trotz großer Herausforderungen weiterhin in das touristische Angebot zu investieren“, betonte Schmitt. „Die Stärkung der Branche haben wir als Land mit einem 50 Millionen Euro umfassenden Paket zur Bewältigung der Pandemie allein für den Tourismus unterstützt. Wir haben passgenaue Förderprogramme entwickelt und das Marketing mit starken Kampagnen massiv hochgefahren“, so die Ministerin.

Schmitt betonte, dass auf dem Wiederaufbau und der Entwicklung des Ahrtals als Tourismusregion weiterhin ein ganz besonderer Fokus der Landesregierung liege. Hier wurden vom Land rund 900.000 Euro für die touristische Entwicklung bereitgestellt. Ein zentrales Vorhaben ist die Erstellung eines nachhaltigen Tourismuskonzepts Ahrtal 2025, das von Ahrtal-Tourismus e. V. mit Unterstützung des Landes und gemeinsam mit Kreis, Kommunen, DeHoGa und der IHK erarbeitet wird und Leitfaden für die zukünftige Entwicklung sein soll. Weitere Informationen finden Sie hier.

Innerhalb der Tourismusstrategie Rheinland-Pfalz 2025 sind sehr bedeutende Projekte bereits umgesetzt. Dazu gehört beispielsweise auch die Entwicklung einer neuen Wirtschaftsstandortmarke „Rheinland-Pfalz.Gold“, die bereits von allen touristischen Regionen landesweit eingesetzt wird. Auch das „Markenpartnerprogramm“ startete Anfang des Jahres. Es soll Branchen und Regionen zu einer starken Stimme vereinen und die teilnehmenden Unternehmen und Verbände sowie den Wirtschaftsstandort Rheinland-Pfalz stärken. So wurde der Tourismus- und Heilbäderverband Rheinland-Pfalz von Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt am heutigen Freitag zum neuen Partner der Dachmarke ausgezeichnet. Die Ministerin ermutigte die Tourismusakteure, sich als Markenpartner zu bewerben: „Wir möchten Sie gerne als Botschafter für unser goldenes Rheinland-Pfalz gewinnen und unser attraktives Bundesland als Tourismusdestination gemeinsam weiterentwickeln und eng vernetzt nach außen repräsentieren.“

Auch hinsichtlich der Fachkräftegewinnung wurde mit dem Netzwerk „Working Family“ ein wichtiges Projekt ins Leben gerufen, bei dem sich familiengeführte Hotelbetriebe zusammengeschlossen haben und gemeinsam für attraktive Arbeits- und Ausbildungsplätze werben.

Die Digitalisierung der Tourismusbranche erfährt ebenfalls einen Schub, bspw. durch die Digitalmanager:innen, die das Land in den touristischen Regionen fördert. Auch für die Zukunft seien bereits wichtige Weichen gestellt. Das von Rheinland-Pfalz aufgestellte und von der EU genehmigte EFRE-Programm (EFRE = Europäischer Fonds für regionale Entwicklung) sieht rund 10,3 Mio. Euro für einen Tourismus 4.0 in der neuen Förderperiode 2021 bis 2027 vor. Damit werden Digitalisierung und weitere Innovationen im Tourismus gestärkt. Die verschiedenen Förderprogramme werden derzeit erarbeitet. Sie werden sich an KMU der Tourismuswirtschaft sowie kommunale Gebietskörperschaften richten und die Innovations- und Digitalisierungskompetenz stärken. Anträge können voraussichtlich ab 2023 gestellt werden.

Ministerin Schmitt dankte allen Akteuren für deren kontinuierlichen Einsatz für den Tourismus in Rheinland-Pfalz: „Gemeinsamen können wir Rheinland-Pfalz als attraktives Reiseziel gestalten, weiterentwickeln und selbstbewusst vermarkten und somit auf einen erfolgreichen und zukunftsorientierten Tourismus in Rheinland-Pfalz blicken.“

Der Tourismustag wird gemeinsam vom Wirtschaftsministerium und seinen vier touristischen Partnern – der Arbeitsgemeinschaft der IHKen, dem DEHOGA Rheinland-Pfalz e.V., dem Tourismus- und Heilbäderverband e.V. und der Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH – ausgerichtet.

 Verantwortlich (i.S.d.P.):
Nicola Diehl, Pressesprecherin
Telefon 06131 16-2220, Telefax 06131 16-2174, Nicola.Diehl@mwvlw.rlp.de

Carsten Zillmann, Pressesprecher
Telefon 06131 16-2550, Telefax 06131 16-172174, Carsten.Zillmann@mwvlw.rlp.de



Autorin: Ute Meinhard
Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau · Referat Tourismuspolitik, Tourismusmarketing
Ute.Meinhard@mwvlw.rlp.de · Telefon: 06131/16-2126 · Telefax:
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