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Fachkongress Smart Destination

7. Oktober 2021
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Vortragende beim Fachkongress Smart Destination des Tourismus NRW (v.o.l.): Dr. Heike Döll-König (Geschäftsführerin Tourismus NRW e.V.), Christoph Dammermann (Staatssekretär des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen), Prof. Dr. Eric Horster (Fachhochschule Westküste), Dr. Ulrike Gretzel (University of Southern California), Silke Orth (Senior Consultant und Leiterin des Standorts Mainz der BTE Tourismus- und Regionalberatung), Norbert Kunz (Geschäftsführer Deutscher Tourismusverband e.V.)

Am Dienstag, 05.10.2021 fand mit ca. 150 Touristiker:innen der Fachkongress Smart Destination in Düsseldorf statt. Organisiert wurde die Veranstaltung von den Kolleg:innen des Tourismus NRW e.V. Die Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH hat die Einladung gerne angenommen, um bei dem Fachkongress aktiv dabei sein zu können.

Das Tagungsprogramm war vielversprechend! Nach der Eröffnung durch Staatssekretär Christoph Dammermann und Dr. Heike Doll-König (Geschäftsführerin Tourismus NRW e.V.) stand der erste Vortrag unter dem Motto „Vom Technologiehype zum Smart Tourism Mindset“. Nach dem sehr spannenden Vortrag wurden den Teilnehmern durch Norbert Kunz (DTV) und Silke Orth (BTE) die Ergebnisse, Bewertungen und Einordnungen der DMO Digital Monitor 2021 vorgestellt. Nach 2019 wurde im Jahr 2021 zum zweiten Mal eine Online-Befragung von der BTE Tourismus- und Regionalberatung in Kooperation mit dem DTV durchgeführt. Es ist spannend zu sehen, wie sich die Tourismusorganisationen selbst einschätzen, wenn es um die digitale Aufstellung innerhalb ihrer Tourismusorganisation geht. 63% fühlen sich sehr gut bis eher gut digital aufgestellt, das entspricht einer Steigerung von 15% gegenüber 2019. Trotz dieser Steigerung gegenüber 2019 sehen die befragten Tourismusorganisationen insbesondere beim Thema Online-Buchbarkeit mit 54% den größten Nachholbedarf. Danach folgt der Ausbau von Know-How (38%) und die digitale Vernetzung mit Partnern (28%).

Nach den interessanten Zahlen, Daten und Fakten wurde der Vormittag durch die Magie digitaler Erlebnisräume abgerundet – eine Vorstellung von Simon Pierro (DER-iPad Magier).

Am Nachmittag konnten die Teilnehmer zwischen vier spannenden Workshops wählen:
1. Digitales Besuchermanagement
2. Datenmanagement braucht Vernetzung
3. Digitale Tourist Info der Zukunft: Hightech oder Tourist Info aus der Hosentasche
4. Digitale Spiegelwelt: Müssen wir wirklich alles digitalisieren und welche Rolle spielt das echte Erlebnis?

Der Begriff „Smart Destination“ überträgt den Smart City-Ansatz mit seinen ganzheitlichen, integrierten Konzepten auf Tourismusdestinationen. Daten sind die Basis einer Smart Destination. Ziel des Datenmanagement ist es, diese Informationen so aufzubereiten, dass sie hochwertig, aktuell, vollständig und stets korrekt sind. Sie werden dann so bereitgestellt, dass sie zudem auf unterschiedlichen Kanälen ausgespielt werden können, damit sie Gästen immer dort zur Verfügung stehen, wo diese sie gerade abrufen. Durch die Corona-Pandemie hat das Messen von Besucherströmen, die aktive Gästelenkung und damit Sensorik vor Ort eine erhöhte Relevanz erhalten.

Die Teilnehmer:innen waren sich einig, dass die Tourismusorganisationen die Daten so gut aufbereiten müssen, dass sie nicht nur für die eigenen, touristischen Kanäle (Websiten, Apps, etc.) genutzt werden können, sondern auch von den Big Playern (z.B. google) genutzt werden möchten. Daher ist auch in Rheinland-Pfalz die Optimierung der Datenqualität ist das stetige, gemeinsame Ziel von Stützpunkten, Regionen und der Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH. Unverzichtbar ist und bleibt der Mensch: „Tourismus ist und bleibt ein People Business“, so Prof. Dr. Eric Horster.

Das Begleitheft zum Fachkongress können Sie sich hier ansehen.


Autorin: Vanessa Dusemund
Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH · Projektmanagerin Datenmanagement, deskline®
dusemund@rlp-tourismus.de · Telefon: +49 (0)261/91520-64 · Telefax: +49 (0)261/91520-40
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