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US-Präsidentschaftswahlen: Die Vereinigten Staaten sind zweitgrößter Exportpartner

27. Oktober 2020
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Aus den USA wurden 2019 Waren im Wert von 2,6 Milliarden nach Rheinland-Pfalz eingeführt, das waren 6,5 Prozent des Gesamtwerts. Unter den wichtigsten Einfuhrländern lagen die USA auf Rang sechs.

Bei fast einem Drittel der exportierten Waren handelt es sich um pharmazeutische Produkte wie beispielsweise Arzneien für therapeutische oder chirurgische Zwecke. Mehr als ein Zehntel der aus den USA eingeführten Waren stammen aus der Luft- und Raumfahrtindustrie, dazu gehören Motoren und Triebwerke für Luftfahrzeuge, aber auch Hubschrauber.

Tourismus

Auch Touristen aus den USA sind in Rheinland-Pfalz gerne gesehen. Unter den Besuchern aus dem Ausland rangierten sie im vergangenen Jahr auf Rang drei – wenn auch mit deutlichem Abstand zu den Niederlanden und Belgien. Insgesamt buchten 158.400 US-Bürger 423.500 Übernachtungen im Land. Vergleichsweise hohe Übernachtungszahlen amerikanischer Gäste sind in der Nähe von US-Militäreinrichtungen zu verzeichnen, so etwa in Kaiserslautern, Landstuhl und Ramstein-Miesenbach.

Bevölkerung

Ende 2019 lebten rund 10.800 US-Bürgerinnen und -Bürger mit alleiniger oder Hauptwohnung in Rheinland-Pfalz, davon rund 6.300 männlichen und rund 4.500 weiblichen Geschlechts. Die Angehörigen der US-Streitkräfte sowie von diplomatischen und konsularischen Vertretungen mit ihren Familienangehörigen zählen nicht zur Bevölkerung, da sie von der Meldepflicht befreit sind.

Die Angaben zum Außenhandel stammen aus der monatlichen Außenhandelsstatistik, die zentral vom Statistischen Bundesamt erhoben und aufbereitet wird. Die Ergebnisse der Fremdenverkehrsangaben basieren auf der monatlichen Befragung aller Beherbergungsbetriebe mit zehn und mehr Fremdenbetten, der Betreiber von Camping- und Reisemobilplätzen mit zehn und mehr Stellplätzen sowie der Kleinbetriebe in Städten und Gemeinden mit einem Prädikat als Heilbad, Luftkurort, Erholungsort oder Fremdenverkehrsort. Die Angaben zu den hier mit alleiniger oder Hauptwohnung lebenden US-Amerikanern stammen aus der Bevölkerungsfortschreibung auf Basis des Zensus 2011.

Autorin/Autor: Dr. Noreen Geenen (Referat Unternehmensstatistiken), Gerd Reh (Referat Bevölkerungsstatistik)

Weitere Informationen:
Pressemitteilung Außenhandel 2019
Pressemitteilung Tourismus 2019


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