Zweiter Tourismustag Rheinhessen am 04. Juni 2019 in der Hochschule Worms

7. Mai 2019

Quelle: © Dominik Ketz

Strategien und Verantwortlichkeiten – die Grundlagen für effektives Handeln

Im Fokus des zweiten Tourismustags Rheinhessen steht die Bedeutung strategischer Grundlagen für effektive zielgerichtete Tourismusarbeit. Im Oktober 2018 wurde die Tourismusstrategie Rheinland-Pfalz 2025 vorgestellt. Die abgestimmten Leitlinien werden auch von den Regionen getragen. Ein wichtiges Leitprojekt aus der Regionalstrategie Rheinhessen – die „Neuausrichtung Radtourismus“ – macht deutlich, wo es in der Region Handlungsbedarf gibt. Damit sind die wichtigsten Themen der Tagung umrissen.

Staatssekretärin Daniela Schmitt stellt die Tourismusstrategie des Landes als Basis und Impulsgeber für einen Veränderungsprozess vor, der sich von der Landespolitik durch die Regionen bis in die Kommunen zieht. Fünf Ziele, fünf Handlungsfelder, acht Projekte definieren die Handlungsgrundlage für alle Akteure in den Regionen. Das gemeinsame Ziel: die Steigerung der Wertschöpfung aus dem Tourismus.

Das ist auch das erklärte Ziel der regionalen Strategie Rheinhessen. Schließlich ist der Tourismus in der Region zu einem starken Wirtschaftsfaktor geworden. Damit diese Dynamik anhält, sind in der „Tourismusstrategie Rheinhessen 2025 – Erlebnis.Wein.Kultur.Landschaft.“ wesentliche Strategiefelder, Ziele und sehr konkrete Leitprojekte, die zur nachhaltigen, dynamischen Entwicklung der Tourismusregion beitragen sollen, definiert worden. Für Landrätin Dorothea Schäfer ist dabei das Zusammenwirken aller Kräfte entscheidend: „Die Ziele und Leitprojekte der Tourismusstrategie Rheinhessen sind auf breiter Basis mit vielen Akteuren diskutiert und abgestimmt worden. Das schafft eine große Akzeptanz, die die konsequente Umsetzung erst ermöglicht.“

Abgestimmte Strategie für besseres radtouristisches Angebot

Mit der Umsetzung des Leitprojektes „Neuausrichtung Radtourismus“ der Tourismusstrategie Rheinhessen 2025 will die Region neue starke Impulse für eine nachhaltige Tourismusentwicklung setzen. Basis dafür ist der „Radtouristische Entwicklungsplan“, der im Rahmen des Tourismustags vorgestellt wird. Er soll die Handlungsgrundlage dafür schaffen, die Qualität des radtouristischen Angebots konsequent zu verbessern und damit die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Für Landrat Ernst Walter Görisch sind die „Hiwweltouren“ ein gutes Bespiel: „Wenn die Qualität des Angebots stimmt, kommt der Erfolg. Das haben die Prädikatswanderwege gezeigt. Jetzt sind die Radwege dran: Nicht ohne Grund ist die Neuausrichtung des Radtourismus eines der sieben Leitprojekte der Regionalstrategie. Der Radtouristische Entwicklungsplan ist eine gute Grundlage zur Bewertung und Optimierung unserer Infrastruktur.“

In weiteren Vorträgen werden Zukunftsperspektiven und Best-Practice-Beispiele vorgestellt, mit denen Kommunen und Gastgeber sich auf veränderte Gästeansprüche einstellen können. Die Referenten werfen dabei bewusst einen Blick über den Tellerrand und zeigen die Notwendigkeiten im Markt der Zukunft auf.

Die gemeinschaftliche Veranstaltung der Regionalagentur Rheinhessen-Touristik GmbH, der Hochschule Worms, des Dienstleistungszentrums Ländlicher Raum Rheinhessen-Nahe-Hunsrück, des DEHOGA Rheinland-Pfalz und der IHK für Rheinhessen ist eine gute Gelegenheit zum Netzwerken und zum fachlichen Austausch.

Das Tagungsprogramm ist abrufbar unter rheinhessen.de/tourismustag-rheinhessen-2019 und
Anmeldungen sind möglich per E-Mail an info@rheinhessen.info

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TAGUNGSPROGRAMM   04. Juni 2019
Moderation Markus Appelmann, SAT 1 Moderator

12:30 Uhr Einlass und Registrierung

13:00 Uhr Begrüßung:
Prof. Dr. Jens Hermsdorf, Präsident der Hochschule Worms
Grußworte: Dorothea Schäfer, Landrätin Landkreis Mainz-Bingen
Petra Graen, Beigeordnete der Nibelungenstadt Worms
Gereon Haumann, Präsident DEHOGA Rheinland-Pfalz

13:30 Uhr „Rheinhessen – Auf dem Weg zur Profilierung als Radregion“
Silke Heck, Senior Consultant, BTE Tourismus- und Regionalberatung

14:00 Uhr “Chancen und Herausforderungen der Profilierung als Radregion”
Ernst Walter Görisch, Landrat Landkreis Alzey-Worms
Mathias Behrens-Egge, Geschäftsführender Gesellschafter BTE Tourismus-und Regionalberatung
Christian Halbig, Geschäftsführer Rheinhessen-Touristik
Philipp Meier, Bereichsleiter Tourismus, mainzplus CITYMARKETING GmbH
Gerhard Jordan, Inhaber Jordans Untermühle
Ludger Schulz, Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz

14:45 Uhr “Tourismus in Rheinland-Pfalz – Chancen für den Wirtschaftsstandort”
Daniela Schmitt, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau des Landes Rheinland-Pfalz

15:10 Uhr Kaffeepause

16:00 Uhr und 16:45 Uhr: Drei Vorträge stehen zur Auswahl und starten in zwei Blöcken parallel:
1. Gastgeber der Zukunft – Anforderungen und Profil der Gastgeber von Morgen, Martin Schmitz, Schmitz Marketing
2. Gast der Zukunft – Ansprüche unserer Gäste von Morgen, Prof. Dr. Knut Scherhag, Hochschule Worms
3. Digitalisierung in der Gastronomie – Erfordernisse für eine digitale Sichtbarkeit, Michael Faber, Tourismuszukunft

17:30 Uhr Netzwerken bei regionalen Köstlichkeiten und Wein

19:00 Uhr Ende der Veranstaltung

Foto: Dominik Ketz


Autorin: Ulrike Salzmann
Rheinhessen-Touristik GmbH · Projektleiterin Digitales Marketing, Marktforschung, Praktikanten
ulrike.salzmann@rheinhessen.info · Telefon: +49 (0) 6136-92398-19 · Telefax: +49 (0) 6136-92398-79
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