Die MoselCard: Echter Mehrwert für den Gast

21. Februar 2019

Die MoselCard ist ein Projekt der Mosellandtouristik für die Region Mosel und bündelt als umlagefinanzierte Gästekarte alle touristisch relevanten Attraktionen und Leistungen. Sie soll Übernachtungsgäste mit kostenlosen Freizeitaktivitäten und freier Fahrt mit Bus und Bahn für einen Urlaub in der Region Mosel begeistern. Derzeit tourt die Mosellandtouristik durch die Region, um Partner für die MoselCard zu gewinnen.

Die Mosellandtouristik GmbH informierte auf einer Pressekonferenz am Donnerstag, den 21. Februar im Hotel Moselschlösschen in Traben-Trarbach über die Idee, den aktuellen Sachstand und die nächsten Schritte bis zur Einführung einer umlagefinanzierten Gästekarte für die Ferienregion Mosel-Saar.

„Die Idee einer Gästekarte ist relativ einfach“, erklärt die Geschäftsführerin Sabine Winkhaus-Robert. „Ob Schifffahrt, Eintritt zur Vinothek, Museums- oder Burgbesuch. Mit der MoselCard können Urlaubsgäste, die in einem der teilnehmenden Betriebe übernachten, alle angeschlossenen Freizeiteinrichtungen und den öffentlichen Personennahverkehr kostenlos nutzen“. Das Prinzip funktioniere bereits erfolgreich in anderen Regionen und die Mosel wäre nach der Pfalz die zweite Urlaubsdestination in Rheinland-Pfalz, die eine umlagefinanzierte Gästekarte einführen würde.

Voraussetzungen

Wesentliche Voraussetzungen zur Einführung einer umlagefinanzierten Gästekarte sind ein dichtes Netz von attraktiven Freizeiteinrichtungen und eine ausreichende Anzahl an teilnehmenden Betrieben. Diese entrichten ein Entgelt an das System, welches entsprechend umlageverteilt an die tatsächlich durch den Gast genutzten Freizeiteinrichtungen zurückfließt. Das aktuelle Kalkulations- und Verrechnungsmodell für die Mosel sieht zum jetzigen Zeitpunkt einen unverbindlichen Umlagebeitrag von netto 2,80 € für Erwachsene und 1,70 € für Kinder von 6 bis 14 Jahre vor. Kinder bis 5 Jahre nehmen kostenlos teil. Im Gegenzug verpflichten sich angeschlossene Freizeiteinrichtungen und der öffentliche Personennahverkehr zu einer kostenfreien Nutzung durch den Karteninhaber. Damit die MoselCard zu Beginn der Tourismussaison im April 2020 für die Ferienregion Mosel-Saar eingeführt werden kann, braucht die Mosellandtouristik Partnerbetriebe mit rund einer Millionen Übernachtungen, die in den Umlagetopf einzahlen. Rund 60-70 Freizeitpartner und Sehenswürdigkeiten sollen als Leistungsanbieter integriert werden.

Vorteile für Region, Freizeiteinrichtung und Beherbergungsbetrieb

Mit jährlich zwei Millionen Gästeankünften und sieben Millionen Übernachtungen ist die Ferienregion Mosel-Saar die führende Tourismusregion in Rheinland-Pfalz. Und auch für das Jahr 2018 zeichnet sich eine positive touristische Bilanz ab. Bis einschließlich November kamen mit 2,5 Millionen Ankünften 4,6 Prozent mehr Gäste und auch die Zahl ihrer Übernachtungen lag mit sieben Millionen 3,6 Prozent über dem Vorjahresniveau.

„Wir haben ein hohes Niveau erreicht. Wichtig für die Region ist es, ein qualitatives Wachstum voranzutreiben und noch besser vernetzte und hochwertige Angebote für unsere Gäste bereitzustellen“, so Winkhaus-Robert. Gerade im hart umkämpften touristischen Wettbewerb ist die umlagefinanzierte Gästekarte ein sehr attraktives Marketinginstrument, von dem alle Partner gemeinsam profitieren: So wird beispielsweise die Tourismusmarke Mosel gestärkt, das touristische Angebot transparent dargestellt, der Service verbessert und die Reiseentscheidung positiv beeinflusst. Teilnehmende Vermieter schenken ihren Gästen ein attraktives Produkt und werten Ihr eigenes Leistungsangebot spürbar auf. Damit verschaffen Sie sich einen echten Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Regionen und nicht teilnehmenden Beherbergungsbetrieben. Die Gästekarte dient zur Erhöhung der Übernachtungszahlen, der Aufenthaltsdauer, zur Kundenbindung und zur Gewinnung neuer Gäste. Angeschlossenen Freizeiteinrichtungen bringt die MoselCard neben einer gesteigerten Servicequalität garantierte Erlöse und höhere Nebenausgaben der Gäste, da diese das gesparte Eintrittsgeld anderweitig verwenden.

Darüber hinaus werden sowohl Freizeiteinrichtung als auch Beherbergungsbetriebe Teil des gemeinsamen MoselCard-Marketings. Auch die Beratung der Gäste über die möglichen Freizeitaktivitäten wird vor Ort einfacher, denn die zur MoselCard begleitenden Infomaterialien wie Freizeitführer und Übersichtskarte bieten eine gebündelte Darstellung des Freizeitangebots in der gesamten Tourismusregion Mosel-Saar. Die Gäste nehmen die MoselCard als Serviceleistung war, was die Zufriedenheit der Gäste steigert.

Um möglichst viele Partner mit ins Boot zu nehmen, führt die Mosellandtouristik zahlreiche Einzelgespräche und lädt gemeinsam mit den Kollegen der örtlichen Tourist-Informationen alle Gastgeber und Leistungsträger zu insgesamt acht Informationsveranstaltungen ein:

– Montag, 11. März in Cochem, Kreisverwaltung Cochem-Zell
– Dienstag, 12. März in Saarburg, im Hotel Saargalerie
– Mittwoch, 13. März in Trier, Robert-Schuman-Haus
– Donnerstag, 14. März in Schweich, Altes Weinhaus
– Dienstag, 26. März in Traben-Trarbach, Altes Rathaus
– Mittwoch, 27. März in Zell, Rathaus
– Donnerstag, 28. März in Bernkastel-Kues, Güterhalle
– Mittwoch, 03. April in Kobern-Gondorf, Verbandsgemeindeverwaltung

Anmeldungen zur Informationsveranstaltung unter www.rlp.tourismusnetzwerk.info/anmeldung-infoveranstaltung-moselcard/.

Ansprechpartner bei der Mosellandtouristik sind Thomas Kalff, stellvertretender Geschäftsführer, kalff.t@mosellandtouristik.de und MoselCard Projektleiterin Miriam Wegener, wegener.m@mosellandtouristik.de, Tel. 06531-9733-0. Ein Video und die Pressemappe finden Sie hier

 

 


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