Niederländischer Quellmarkt preissensibel – Rheinland-Pfalz profitiert bei Spontanreisen

19. Juli 2017

Die Annahme, dass unsere Gemeinschaftswährung überall in ihrem Geltungsbereich den gleichen Wert hat, ist falsch. Die Unterschiede in Sachen Kaufkraft sind sogar immens. Und keine Reisegruppe rechnet bei ihren Ausgaben im Ausland genauer nach als die Niederländer. Rund ein Fünftel der Niederländer fahren aus diesem Grund dieses Jahr überhaupt nicht ins Ausland. Trotz Urlaubsgeld. Deutschland ist als Reiseziel allerdings beliebt, weil man gar nicht rechnen muss. Denn ein Euro hat in der Bundesrepublik genau die Kaufkraft dieser Münze. Gerade als spontanes Kurzreiseziel, etwa für Winterferien im Sauerland, wird sich Deutschland daher für die Niederlande weiterhin stark entwickeln: DZT-Prognosen (Deutsche Zentrale für Tourismus e.V.) gehen allerdings davon aus, dass sich der Anteil an vorausgebuchten Reisen bis 2020 um sechs Prozent auf 21 Prozent verringern wird. Das größte Potenzial für Spontanreisen liegt nach DZT-Einschätzung in der Periode September bis Dezember (+1,3 Mio. bis 2020). Am meisten profitieren dürften Rheinland-Pfalz, NRW und bergige Regionen mit Skigebieten. Nicht zu vergessen: Berlin.

Kaufkraft-Vergleich für zehn europäische Länder

Quelle: Der TourismusNewsletterDeutschland – CL Verlag – www.tn-deutschland.com


Autorin: Kathrin Quandt
Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH · Projektmanagerin Inlandsmarketing Gesundheit & Wellness
quandt@gastlandschaften.de · Telefon: +49 (0)261/91520-11 · Telefax: +49 (0)261/91520-40
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