15. Mai 2017

Hambacher Architekturgespräche

Am Donnerstag, dem 01. Juni 2017 finden ab 18 Uhr auf dem Hambacher Schloss bei Neustadt die vierten Hambacher Architekturgespräche statt. Dazu laden wir Sie herzlich ein:

Schweres Erbe

Manches Erbe wird als Last empfunden, hält es doch die Erinnerung an Geschichte(n) wach, die viele am liebsten vergessen würden. Ganz besonders gilt das für Hinterlassenschaften des Dritten Reiches – gleich, ob es um Repräsentationsbauten des Regimes geht oder um verschwindende Spuren ihres Terrors.

Wie aufwühlend die Fragen nach einem angemessenen Umgang damit sind, zeigen aktuelle Debatten: Die um die Sanierung des Hauses der Kunst in München durch David Chipperfield Architects zum Beispiel. In Mainz wurde gerade der Wettbewerb zur Gestaltung eines Gedenkortes „Deportationsrampe“ entschieden.

Für den 01. Juni 2017 haben wir den Partner von Chipperfield Architects, Architekt Martin Reichert, gewinnen können und Architekt Peter Weber, der mit seinem Atelier den Wettbewerb Deportationsrampe für sich entschieden hat. Mit Ihnen diskutieren Dr. Julia Binder, Stadt- und Regionalsoziologin an der TU Cottbus, Thomas Metz, Generaldirektor der GDKE und Kammerpräsident Gerold Reker.

Die Hambacher Architekturgespräche führen an der Nahtstelle zwischen Architektur und baukulturellem Erbe Theorie und Praxis von Denkmalpflege und zeitgenössischem Bauen zusammen. In diesem Jahr fragen wir, ob die Steine oder wir Menschen die Verantwortung und wie das Erinnern der Menschen mit den Steinen und den Orten verwoben ist.

Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Einladung (PDF-Download)
Antwortkarte (PDF-Download)

https://www.diearchitekten.org/main-menue/newsroom/detail/schweres-erbe-hambacher-architekturgespraeche/




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