12. März 2016

Rheinland-Pfalz setzt 2016 auch auf Naturtourismus

Staatssekretär Uwe Hüser hat heute auf der Internationalen Tourismusbörse (ITB) in Berlin neue touristische Angebote aus Rheinland-Pfalz vorgestellt. Ein Fokus liegt 2016 auf „Naturtourismus“, bei dem das Land mit einem vielfältigen Angebot aus Wandern, Wein, Radfahren und Gesundheit sehr gut aufgestellt ist.
„Rheinland-Pfalz liegt mit seinen naturtouristischen Angeboten klar im Trend!“, sagte Staatssekretär Uwe Hüser heute Morgen in Berlin. „Mit den Schwerpunkten Wandern, Rad, Wein und Gesundheit in der Tourismusstrategie hält Rheinland-Pfalz eine Vielfalt von Angeboten für Urlaub im Grünen bereit. Darunter finden sich Highlights wie die Hängeseilbrücke Geierlay – die längste Hängeseilbrücke Deutschlands –, der vor einem Jahr eröffnete Nationalpark Hunsrück-Hochwald sowie der frisch ausgezeichnete UNESCO Global Geopark Vulkaneifel. Das kann sich sehen lassen!“
Ein Jahr Nationalpark – neue Angebote im Gepäck
Seit einem Jahr ist Rheinland-Pfalz um einen Nationalpark reicher. Er beschert der Region neue Gäste und stärkt die Wertschöpfung vor Ort. „Die naturräumlichen Besonderheiten des Hunsrücks sind ideale Voraussetzungen, dass sich die Region bereits seit einigen Jahren als Wander- und Naturdestination mit einem qualitativ hochwertigen Wanderwegenetz vermarkten kann, bestehend aus Saar-Hunsrück-Steig mit Verlängerung, dem Soonwaldsteig sowie den Traumschleifen. Seit dem vergangenen Jahr bereichern die Hängeseilbrücke Geierlay und der Nationalpark Hunsrück-Hochwald als zusätzliche herausragende Attraktionen das Angebot“, sagte Jörn Winkhaus, Geschäftsführer der Hunsrück-Touristik GmbH. Für 2016 wurden neue Angebotspakete im Nationalpark geschnürt, beispielsweise die „Gipfelstürmerpauschale“, bestehend aus Übernachtung, Abendessen, Lunchpaket und geführter Mountainbike-Tagestour. Ähnliche Kombiangebote halten das Paket „Über Stock und Steine“ oder das „Kulinarische Radwochenende“ bereit.
Manche der Wanderwege im Nationalpark reichen bis in das sich südliche anschließende Nahetal, wo Wandern inmitten eindrucksvoller Landschaften möglich ist. „Die Naturkulisse gibt der Nahe-Urlaubsregion ihr unverwechselbares Gesicht. Harte Kontraste – sanfte Hügel und schroffe Felsen – machen die Region zwischen Bingen und dem Bostalsee besonders als Wanderdestination und für Naturerlebnisse einmalig“, sagte Ute Meinhard, Geschäftsführerin der Naheland Touristik GmbH.
Geotourismus zwischen Eifelmaar und vulkanisch geformter Landschaft
„In der Vulkaneifel setzt man seit Jahren auf die Erdgeschichte als Ankerpunkt für regionale Identität und touristische Vermarktung. Mit der Auszeichnung als UNESCO Global Geopark wird dieser Ansatz in hohem Maße anerkannt und gleichzeitig wird die kontinuierliche Weiterentwicklung im internationalen Maßstab eingefordert“, so Dr. Andreas Schüller, Geschäftsführer des Natur- und Geoparks Vulkaneifel. UNESCO Global Geoparks sind Stätten von internationaler Bedeutung aufgrund ihrer einzigartigen Landschaft, besonderen Fossil- oder Mineralfundstellen oder bedeutenden geologischen Formationen. Sie sollen den Menschen ihr geologisches Erbe näher bringen, Identifikation mit der Region schaffen und Tourismus und Regionalentwicklung fördern. Bereits 1988 wurde der erste Geo-Pfad in Hillesheim eröffnet. Der Geopark Vulkaneifel war einer der Vorreiter innerhalb der europäischen und globalen Geopark-Netzwerke.
Klimafreundlich Übernachten auf dem „Eco-Campingplatz“
Campen ist wieder in! Das weiß auch Daniel Köhler, Geschäftsführer von Prümtal Camping in der Eifel: „Campingurlaub ist schon lange keine Urlaubsform mehr fürs schmale Portemonnaie – Urlaub auf einem Campingplatz ist vielmehr die Entscheidung für Natur, Freiheit, familiäre Atmosphäre und Geselligkeit!“ Der Campingplatz Prümtal setzt neben Sicherheit, Service und Qualität auch ganz wesentlich auf Umwelt-, Natur- und Klimaschutz, auf Energieeffizienz und Erneuerbare Energien. Dafür wurde er als „klimafreundlicher Betrieb“ ausgezeichnet und trägt das „Ecocamping“- Label. Campingtourismus hat in Rheinland-Pfalz einen hohen Stellenwert. Die Übernachtungszahlen der Campinggäste stehen an dritter Stelle hinter den Hotelübernachtungen und solchen in Privatunterkünften. Auf den 340 Campingplätzen haben in 2015 über 810.000 Gäste knapp 2,5 Millionen Übernachtungen gebucht.
Die Angebote zeigen: Für Natursuchende ist Rheinland-Pfalz eine lohnende Destination. Die Touristiker überzeugen durch ihre vielfältigen Angebote: Ob Radfahren, klimafreundlich Übernachten inmitten der Natur, Wandern oder geologische Besonderheiten beim Geotourismus erfahren – Naturgenießer werden in Rheinland-Pfalz glücklich!

Verantwortlich (i.S.d.P.)

Susanne Keeding
Pressesprecherin
Telefon 06131 16-2550
Telefax 06131 16-2174
susanne.keeding@mwkel.rlp.de

Ruth Boekle
Pressesprecherin
Telefon 06131 16-2549
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Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau

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