21. Juni 2013

Studie des DTV: Analyse der Ferienzeiten in Deutschland

Der Deutsche Tourismusverband e.V. (DTV) legt erstmals eine Studie zu den (wirtschaftlichen) Effekten von Lage und Dauer der gesamten Schulferientage auf den Deutschlandtourismus vor. (…) „Durch eine geschicktere Planung der Ferien könnten bis zu 15,6 Milliarden Euro mehr Umsatz und bis zu 250.000 zusätzliche Arbeitsplätze für den deutschen Tourismus entstehen“, fasst Dr. Martin Spantig das Ergebnis zusammen.

Die Ferienkorridore umfassten seit 1952 64 bis 93 Tage mit deutlich abnehmender Tendenz in den letzten Jahren. Im nächsten Jahr schrumpft der Sommerferienkorridor auf 71 Tage.

Die Bundesländer setzen die Schulferien im Herbst, Winter und rund um Ostern eigenständig fest. Die Termine für die Sommerferien regelt die Kultusministerkonferenz (KMK). Im Jahr 2014 will die KMK die Termine für die Jahre 2018 bis 2024 festlegen. Das Jahr 2013 dient der Vorbereitung und Diskussion erster Vorschläge.

Die Studie „Analyse der Ferienzeiten in Deutschland“ führten Dr. Martin Linne (Autor) und Prof. Dr. Axel Dreyer (wissenschaftliche Begleitung) von der Gesellschaft für TourismusForschung durch. Grundlage der Untersuchung sind die Anreisen der Inländer in den Ferienzeiten der Jahre 2002 bis 2012. Die Studie kann beim DTV erworben werden.

(Quelle & Bild: DTV, 17. Juni 2013)




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