30. September 2012

Tagung Verein Deutscher Mittelgebirge

Vom 24.-25.09.12 trafen sich rund 20 Vertreter der deutschen Mittelgebirge in Pirna (Sächsische Schweiz). Aus Rheinland-Pfalz waren Kollegen der Eifel Tourismus GmbH, des Westerwald Touristik Service, der Hunsrück Tourismus GmbH und der Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH vertreten.

Im Rahmen dieses Branchentreffs wurde der Destinationsvergleich von Mittelgebirgen vorgestellt. Ausserdem wurde über die Studie zur Wirkung von Windanlagen in den Mittelgebirgen auf Touristen und Gäste gesprochen, die ab Oktober von der Uni Passau umgesetzt wird. Mehrheitlich einigte man sich ferner darauf, die Zusammenführung der beiden Wanderwegezertifikate zu einem deutschen Siegel zu unterstützen.

Intensiv wurde sich auch über unterschiedliche Förderungen seitens der EU ausgetauscht. Die Bereitstellung von EU-Mitteln für deutsche Mittelgebirge wurde sehr begrüßt, oftmals fehlt es aber an Personal zur Umsetzung dieser Projekte. Ein gemeinsames Anliegen war es daher, dass künftig EU-Förderung auch für Personal und Kosten der Nachhaltigkeit anwendbar ist.

In den Mittelgebirgen bereiten vielerorts die ungeregelte Betriebsnachfolge von Hotel- und Gaststätten und die damit einhergehenden Betriebsschließungen Probleme. Wie sollen Gäste entlang von Radwegen oder Prädikatswanderwegen künftig Unterkünfte und Einkehrmöglichkeiten erhalten? Hier herrscht großer Handlungsbedarf.

Im Rahmen einer Exkursion in das Elbsandsteingebirge konnten die Projekte Nationalpark Sächsisch-Böhmische Schweiz, Marketingkooperation der Stadt Dresden mit der regionalen Tourismusorganisation des Mittelgebirges, die Elbe-Flusslandschaft als touristische Verkehrsader und der Wiederaufbau der Altstadt von Pirna vorgestellt werden. Für Rheinland-Pfalz boten sich daraus vielerlei Anregungen für die zukünftige Tourismusarbeit.




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